Satzung des Verein “ Futterspende Bonn Rhein-Sieg e.V. “

 

§ 1         Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

§ 1.1      Der Verein führt den Namen "Futterspende Bonn-Rhein-Sieg".

              Er ist in das Vereinsregister eingetragen worden und führt den Zusatz "e. V."

 

§ 1.2      Der Verein hat seinen Sitz in 53773 Hennef, Zum Neuglück 6

              Der Verein wurde am 21. August 2009 gegründet.

 

§ 1.3      Der Verein ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

 

§ 1.4      Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 1.5      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des

              Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

 

 

§ 2         Zweck des Vereins

 

§ 2.1      Zweck des Vereins ist Tierschutz.

              Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Sammeln von Futterspenden

              für Tiere und Geld zum Erwerb von Tierfutter zur Verteilung an Bedürftige mit Tieren

              im Sinne einer Tiertafel.

 

§ 2.2      Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 2.3      Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

              Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§ 2.4      Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind

              oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 2.5      Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.

 

 

§ 3         Erwerb der Mitgliedschaft

 

              Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die das

              17. Lebensjahr vollendet hat. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet

              abschließend der Vorstand. Bei Ablehnung des Antrags ist der Vorstand nicht

              verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

 

§ 4         Beendigung der Mitgliedschaft

 

              Die Mitgliedschaft endet

                                   a) mit dem Tod des Mitglieds,

                                   b) durch freiwilligen Austritt,

                                   c) durch Streichung von der Mitgliederliste,

                                   d) durch Ausschluss aus dem Verein,

                                   e) bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

 

              Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des

              Vorstands. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer

              Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

             

              Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen

              werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand

              ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

 

   Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, oder durch

   sein Verhalten das Ansehen des Verein oder dessen Mitglieder geschädigt hat, durch

   Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden.

              Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu

              rechtfertigen.

              Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung

              zu verlesen.

 

              Bei Beendigung der Mitgliedschaft ist Vereinseigentum grundsätzlich zurück zu geben.

 

 

§ 5         Mitgliedsbeiträge

 

              Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen

              Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

              Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

 

 

§ 6         Organe des Vereins

 

a)    der Vorstand

b)    der erweiterte Vorstand

              c)      die Mitgliederversammlung

 

 

§ 7         Der Vorstand

 

§ 7.1      Der Vorstand besteht laut § 26 BGB aus:

                                  

                                   a) dem/der 1. Vorsitzenden

                                   b) dem/der 2. Vorsitzenden

                                   c) dem/der Schriftführer/in

                                   d) dem/der Schatzmeister/in

              Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des

              Vorstandes gemeinschaftlich vertreten, darunter 1. oder 2. Vorsitzende/er

 

§ 7.2      Der erweiterte Vorstand besteht aus:

                                  

                                   bis zu 3 Beisitzer/innen

 

              Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

 

 

§ 8         Amtsdauer des Vorstands

             

              Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren,

              vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt.

              Er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

 

              Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der

              Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche

              Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

 

 

§ 9         Beschlussfassung des Vorstands

 

              Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom

              1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder per E-Mail

              einberufen werden.

          

             

              In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten.

 

              Einer Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.

 

              Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der

              1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende, anwesend sind.

 

              Bei einer erweiterten Vorstandssitzung haben alle Vorstandsmitglieder

              das gleiche Stimmrecht.

 

              Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

              Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.

 

              Die Vorstandssitzung leitet der 1.Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der 2. Vorsitzende.

             

              Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu protokollieren und vom

              Sitzungsleiter zu unterschreiben.

 

              Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden,

              wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung

              erklären.

 

 

§ 10       Die Mitgliederversammlung

 

               In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine

              Stimme.

 

              Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

 

                        a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes.

                        b) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages.

                        c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.

                        d) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

                        e) Ernennung von Ehrenmitgliedern.

 

 

§ 11       Die Einberufung der Mitgliederversammlung

 

              Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche

              Mitgliederversammlung stattfinden.

              Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche

              Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

              Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages.

              Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom

              Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

              Eine Zusendung der Einladung mit Tagesordnung ist auch per E-Mail zulässig.

              Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

 

 

§ 12       Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

              Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom

              2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.

              Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.

 

             Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der

              Versammlungsleiter einen Protokollführer.

             

              Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter.

              Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung

              anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

             

              Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich.

              Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen.

 

              Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die

              Mitgliederversammlung.

 

              Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der

              Erschienenen beschlussfähig.

 

              Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der

              abgebebenen gültigen Stimmen;

              Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.

 

              Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von

              drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen,

              zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.

 

              Für die Wahlen gilt Folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der

              abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt,

              welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

 

              Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom

              jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

              Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person

              des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder,

              die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.

              Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

 

 

§ 13       Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

 

              Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim

              Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die

              Tagesordnung gesetzt werden.

              Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung

              entsprechend zu ergänzen.

              Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung

              gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

              Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen

              Stimmen erforderlich.

 

             Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von

             Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit

             der Tagesordnung angekündigt worden sind.

 

 

§ 14       Außerordentliche Mitgliederversammlungen

 

              Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

              Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die

              Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der

              Gründe vom Vorstand verlangt wird.

              Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10, 11, 12 und 13

              entsprechend.

 

 

§ 15       Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

 

§ 15.1    Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im

              § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.

              Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der

              2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

             

              Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem

              anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

                              

§ 15.2   Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt

              das Vermögen des Vereins

 

an den Tier-, Natur- und Artenschutz Siebengebirge e.V.

 

              der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, Zwecke zu verwenden hat.

 

 

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung (Mitgliederversammlung)

am 21. August 2009 errichtet und verabschiedet..

 

Windhagen, 02. Februar 2013

 

Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 18.11.2016, durch Beschluss

geändert bzw. ergänzt.

 

 

Hennef, den 18.11.2016                                                           gez. Vorsitzender, Hans-Josef Dresen

 

 

           gez. 2. Vorsitzender Heinz Müller                                     gez. Schatzmeisterin Martina Müller

 

 

       gez. Schriftführerin Angelika Schröer                                      gez. Beisitzerin Inge Hansen

 

 

           gez. Beisitzerin Heike Kloß-Vogt                                         gez. Beisitzerin Pia Gorkow

 

 

Hennef, den 16.12.2016

 

In der Vorstandssitzung, am 16.12.2016, wurden wegen Kündigung nachfolgende Ämter neu besetzt:

 

2. Vorsitzende:       Inge Hansen

 

Schatzmeisterin:    Elke Voigt

 

das Amt des dritten Beisitzer/in bleibt zurzeit unbesetzt.